Willkommen in unserem Online Shop



Die Welt der Düfte

 

Unsere Welt ist ein Tummelplatz verschiedenartigster Gerüche. Schon nach dem Aufstehen registrieren wir eine Vielzahl unterschiedlichster Duftspuren, vom individuellen persönlichen Körpergeruch des noch warmen Bettzeugs bis hin zum verlockenden Duft des Frühstückkaffees, vom intensiven Lindenblütengeruch der frühlingshaften Baumallee bis zum spitzen, metallischen Geruch technischer Maschinen. Intensiver Ölgeruch beim Autofahren führt zu Sorgenfalten auf der Stirn des Lenkers und der Geruch frischer Semmeln lässt beim Vorbeischlendern an einer Backstube den Mund wässrig werden.

Von all diesen Duftstoffen können wir allerdings nur einen kleinen Teil benennen, wobei die Mehrzahl aller Geruchseindrücke als Mischgerüche wahrgenommen werden. Wir können zwischen natürlichen Duftstoffen (Gerüche von Bäumen, Obst, Erde, Körpergeruch…) und künstlichen unterscheiden, wobei erstere hauptsächlich in ländlichen und wenig besiedelten Regionen vorherrschen, in Großstädten hauptsächlich verfremdete Duftnoten (chemisch synthetisiert, auch Parfüm) wahrzunehmen sind. Gleich ob natürlich oder künstlich, Düfte sind allgegenwärtig und ein unverzichtbarer Teil unserer Wahrnehmung, welche äußerst vielschichtig und komplex auf den menschlichen Organismus einwirken.

 

Ätherische Öle in alten Kulturen

 

Traditionellerweise beschäftigten sich alle alten Kulturen sehr intensiv mit der Wirkung von Düften und ätherischen Ölen. Anwendungsgebiete gab es zur Genüge, und reichte vom Alltag bis hin zu schamanistischen Sitzungen um mit Hilfe von Rauch und Aromastoffen in Bereiche einer “jenseitigen Welt“ zu gelangen.

Das intensive Einatmen von Düften zur Reinigung von Körper und Seele war auch in unserem Kulturkreis weit verbreitet, wo vorzugsweise Weihrauch - der antibakterieller Wirkung besitzt - verwendet wurde. Vielleicht erinnern sie sich noch an ihre Kindheit, wo sie möglicherweise bei Husten Latschenkieferöl einatmen mussten, welches die Erkältung lindern sollte. Auch zur Bewusstseinserweiterung wurden und werden Duftstoffe gerne eingesetzt, da sie über das Blut zum Gehirn gelangen und dort die Wahrnehmung entsprechend verändern können. Zeitlos beliebt sind überdies Duftstoffe zur “Anlockung von Sexualpartnern“ in Form von Parfüms jeglicher Art, welche allerdings mit dem natürlichen Körpergeruch harmonisieren sollten. Zur Erreichung psychischen Wohlbefinden und Freude am Alltag können sie ebenfalls Aromastoffe bewusst einsetzen, die über das Nervensystem ihren Grundzustand positiv beeinflussen können.

 

Riechen als Sinnesorgan

 

Neben dem Sehsinn und dem Hörsinn nimmt der Geruchssinn eine hervorragende Rolle in unserer Wahrnehmungsstruktur ein. Die Informationsverarbeitung des Auges verläuft ungemein rasch und "oberflächlich", wobei die Form der wahrzunehmenden Objekte eine wichtige Rolle spielt. Das akustische Wahrnehmungsspektrum ist 10 Mal größer als das visuelle, und auf "Tiefe" ausgerichtet. Riechen jedoch ist ein Kommunikationssinn, der uns unterschiedliche Grade von "Intimität" erleben lässt.

 

Der Geruchssinn in schon bei Neugeborenen fast völlig entwickelt, und hängt mit den vorgeburtlichen Prägungen des Babys im Mutterleib zusammen.

Wie Untersuchungen zeigen, besitzen vor allem stillende Mütter eine gesteigerte Duftwahrnehmung, was auch für die Menstruationsphase zutrifft, wo eine Verfeinerung der Geruchswahrnehmung festzustellen ist.

 

Bei hoher Luftfeuchtigkeit sind wir in der Lage, Gerüche intensiver wahrzunehmen, was auch bei höheren Temperaturen der Fall ist. Kurz vor Gewittern erreichen wir ein Wahrnehmungsmaximum, was unter anderem an der elektrischen Leitfähigkeit der Umgebungsluft liegt. (Deshalb sollte man bei optimalem Einsatz von Düften im Wohnungsbereich auch stets für eine gute Durchlüftung der Räume sorgen)

 

Wie das Riechen funktioniert

 

Luft und Wasser sind diejenigen Medien, welche für die Duftwahrnehmung eine wichtige Rolle spielen. In der menschlichen Nase trifft die einströmende Luft auf die Schleimhaut, die auf der Nasenscheidewand sitzt und immer feucht sein muss.

Die Riechhärchen liegen unmittelbar dahinter und reichen wie Antennen in die Schleimhaut hinein. Die Riechrezeptoren selbst, welche die ankommenden Duftmoleküle aufnehmen, erneuern sich ständig in einem 5-6 Wochen Rhythmus.

Die unterschiedlichen Duftmoleküle führen in den Riechzellen zur Entstehung verschiedener elektrische Impulse, welche über die Riechfasern ins Gehirn geleitet werden. Dort werden die eingehenden Informationen mit bereits vorhandenen Erregungsmuster (entsprechen bereits gemachten Erfahrungen) verglichen und im Verlauf eines komplexen Vorgangs in visuelle Wahrnehmungen bzw. über Hormone in Gefühlsregungen umgesetzt. Somit bewirken Aromastoffe stets eine physische Reaktion, welche individuell unterschiedlich gefärbt den gesamten Organismus anregt.

 

Körperdüfte

 

Jeder Mensch verströmt einen für ihn typischen und individuellen Körpergeruch, welcher von unseren Emotionen und Gemütslagen ständig beeinflusst wird.

Sind wir gestresst und aggressiv, verändert sich mit der chemischen Zusammensetzung unserer Körpersäfte gleichzeitig auch die Ausdünstung.

Ist man frisch verliebt, hat man den/die Partner/in vielleicht "zum fressen gern", weil der Duft, der durch die Haut dringt, so verlockend auf uns wirkt. Umgekehrt ist es schwierig mit Personen, die man "nicht riechen kann", zusammen zu leben oder eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden.

Unsere primäre Einstellung einem Menschen gegenüber wird neben der Taxierung durch das Auge hauptsächlich über Duftstoffe vorgenommen. Aufgrund dieser Einschätzung ziehen wir eine Grenze zwischen uns und dem/r "Fremden", welche wiederum darüber bestimmt, ob wir uns mögen oder ablehnen. Jeder Duft löst Emotion aus, und jede Emotion ist mit bestimmten Düften verbunden.

 

Dieses Wissen benützten auch Naturheilkundler, um Krankheiten rechtzeitig zu erkennen, obwohl sie körperlich noch nicht manifest waren. Gerüche ermöglichen uns auch, "über die Grenze unseres materiellen Seins" zu blicken. Riechen bezieht sich in diesem Fall auf die Wahrnehmung eines elektromagnetischen Feldes geringer Stärke, das lebende Wesen aufbauen. Da intensive emotionale Regungen auch das zelluläre elektromagnetische Feld stärken und bei zunehmend magnetischem Anteil die Intensität der Geruchswahrnehmung zunimmt, verbleiben dominierende Aspekte der Persönlichkeit als starke Duftspuren im Raum. (Tiere setzen sehr oft Duft-markierungen, um ihr Revier - dort wo sich ihre "Persönlichkeit" befindet - zu begrenzen)

 

In den Städten ist es nicht mehr möglich, diese Grenzen persönlichen Freiraums über Düfte zu steuern, da zu viele Menschen auf engem Raum miteinander auskommen müssen, was permanent zu Stresssituationen führt. Überdies sind individuelle natürliche Körpergerüche durch den Einsatz von synthetischen Duftstoffen bzw. Parfüms in der Öffentlichkeit praktisch nicht mehr wahrnehmbar geworden.

Wollen wir unsere Persönlichkeit unterstreichen, sollten wir daher vorwiegend natürliche Duftstoffe verwenden, die unsere charakteristischen Eigenheiten unterstützen und anderen Menschen die Möglichkeit bieten, etwas Authentisches über unser Wesen zu erfahren.

 

Wirkung von Düften und ätherischen Ölen

 

Da wir als Einzelwesen aber auch permanent von unseren Mitmenschen beeinflusst sind, lösen Gerüche je nach Kultur und regionalen Gegebenheiten typische und charakteristische Wahrnehmungen aus. So verbinden wir mit dem Geruch einer Zitrone zugleich ein Gefühl von Sauberkeit, Frische und Gesundheit, was in unserer Psyche den Eindruck von Heiterkeit hinterlässt. Die Werbung bedient sich sehr erfolgreich dieser Gegebenheiten, wobei vor allem synthetische Aromen und Duftstoffe in Form von Parfüm eingesetzt werden. Was gut riecht wird gern gekauft, vor allem dann, wenn uns der Geruch mit angenehmen Erinnerungen aus unserem Leben verknüpft ist.

 

Gerüche und speziell ätherische Aromastoffe wirken auch auf unser Unterbewusstsein und haben deshalb eine Tiefenwirkung, welche auf unser Gemüt einen positiven, entspannenden Einfluss ausüben. Die daraus resultierende Gelassenheit und Ruhe kräftigt unseren Körper und hilft Krankheiten zu vermeiden.

Manchmal sind wir uns der subtilen Wirkung der Düfte aber auch bewusst, vor allem dann, wenn wir uns auf Partnersuche begeben. Oder denken sie nur an den verführerischen Geruch eines erstklassigen Menüs, das unseren Speichelfluss in Gang setzt und uns voller Vorfreude unruhig auf dem Sessel herumrutschen lässt.

 

Würden wir allerdings jeden Tag denselben Geruch wahrnehmen, käme es nach einiger Zeit zu einem Gewöhnungseffekt und einer wahrnehmbaren Intensitätsminderung, was die subjektive Geruchswahrnehmung betrifft. Düfte und Gerüche können uns auch schaden, wenn wir uns über lange Zeiträume hinweg permanent ihrem Einfluss aussetzen.

Eine Überreizung durch aggressive Duftstoffe - wie sie zum Teil in Baustoffen, Bodenbelägen und Klebern anzutreffen sind - kann sogar schwere Stresszustände auslösen und zu psychischen Beeinträchtigungen führen. Im Vergleich dazu ist der Geruch eines faulen Eies noch harmlos, auch wenn es unsere positive Befindlichkeit ziemlich beeinträchtigen kann.

 

Aromatherapie des 21. Jahrhunderts

 

ist eine sanfte, angenehme Naturheilmethode, für die sich immer mehr Menschen entscheiden. Pflanzliche Aromen u.a. in Form authentischer ätherischer Öle kommen zur Stärkung oder Wiederherstellung unserer Gesundheit zum Einsatz. Nur so, weisen diese duftenden Lebenselixiere in höchstem Masse Heilsubstanzen, Heilenergien und Heilinformationen auf, die unser Organismus auf natürliche Weise über die Nase, die Atmung und die Haut aufnehmen kann. Die ätherischen Öle erreichen all unsere Organe und Systeme: Hormon-, Nerven-, Herz-Kreislauf-System,... bis hin zur Zellebene; über den Geruchsinn und das lymbische System darüber hinaus auch unsere Psyche. Sie beleben und ordnen, stärken Immunsystem und Organe, schwächen gleichzeitig schädliche Mikroorganismen wie Bakterien und Viren und schützen so vor Infektionen oder helfen uns dagegen anzukämpfen.

 

Da die ätherischen Öle diese Eigenschaften aufweisen, ist es besonders wichtig, dass sie 100% rein sind. Das gilt auch für die Trägerstoffe. Cremen und Lotionen sollten keine chemischen Emulgatoren, Farb- oder Konservierungsstoffe enthalten. Sonst besteht die Gefahr, dass schädliche Stoffe in den Organismus miteingeschleust werden.

 

Die ätherischen Öle bestehen selbst aus sehr vielen bio-chemische Einzelsubstanzen, über die man bei den verschiedenen Anwendungen Bescheid wissen sollte. Kompetente Beratung durch Aromatologen,

 

Aromatherapeuten oder aromakundige Kosmetikerinnen mit fundierter Ausbildung und praktischer Erfahrung ist daher sehr wichtig.  Einige der vielen Anwendungsmöglichkeiten der Aroma-Gesundheitspflege: 

Mit Hilfe der Duftlampe oder Aroma-Raumspray unsere Atemluft reinigen und desinfizieren. 

Mit Aromabädern, Aroma-Sauna oder Aroma-Tinkturen, Erkältungen oder grippale Infekte abwenden, den Organismus entschlacken, durch Inhalationen und Brustbalsame die Atemwege befreien, durch Aroma-Wickel Fieber senken, durch Einreibungen Schmerzen lindern, mit Aroma-Fußbalsamen Pilzinfektionen vorbeugen, durch Riechen am Fläschchen Stress reduzieren, mit Lavendelöl pur aufgetropft Brandwunden desinfizieren und narbenlos heilen, mit Pfefferminzöl pur aufgetropft Blutungen von Schnittwunden stoppen, desinfizieren und narbenlos heilen.

 

Aromatherapie-Selbstmedikation ist kein Ersatz für ärztliche Diagnose und Therapie, kann jedoch in Absprache parallel angewandt werden.

 

Das richtige Maß – die Dosierung ätherischer Öle

(1 ml entspricht ungefähr 20 – 25 Tropfen ätherischen Öls)

 

für den Raum

Duftlampe und Diffuseur, Duftstein: 2 -10 Tropfen

 

für den Körper

Massageöl: 10 – 25 Tropfen auf 100 ml Basisöl oder Mazerat (Avocado-, Sesam-, Weizenkeimöl)

Aromabäder: ätherische Öle stets mit Emulgatoren mischen: Dosis: 5 - 10 Tropfen ätherisches Öl mit Sahne, Honig, Flüssigseife oder etwas Meersalz bzw. 2 Esslöffel Basisöl vermengen.

Sitzbad: 3-5 Tropfen

Fußbad: 3-5 Tropfen

Tipp: bei Neigung zu Hautallergien zuerst Verträglichkeit des Öls mit geringer Menge testen.

 

für das Gesicht

5 – 10 Tropfen Öl auf 100 ml Basisöl (zB: Jojoba-, Mandel-, Wildrosenöl)

Gesichtswasser: 2 -3 Tropfen ätherisches Öl mit ca. 5 ml Weingeist mischen und anschließend mit 100 ml Hydrolat vermischen.

Gesichtsdampfbäder: auf 2 Liter Wasser 1 – 2 Tropfen ätherisches Öl

Gesichtsmaske: 3 Esslöffel Tonerde, Heilerde oder Hafermehl mit etwas Wasser zu einem Brei verrühren und 2 - 4 Tropfen geeignetes ätherisches Öl hinzufügen.

Heiße/kalte Kompressen: 2-6 Tropfen ätherisches Öl auf 2 Liter Wasser